Landgasthof Bachseppl
Region

Die Region Aibl und Umgebung

Von Slowenien nur durch den Radlpass getrennt liegt die Kleinregion rund um Eibiswald, der auch die Gemeinde Aibl angehört. Die Gemeinde Aibl, welche von Feldern, Wäldern und Wiesen geprägt ist, lädt zur Erholung in der ruhigen Natur ein. Die sanften Hügel um Aibl, deren höchste Erhebung der Haderniggkogel mit knapp 1200 Meter ist, laden zum Wandern und Spazierengehen ein und ein Ausflug zum Sobother Stausee mit seinem Freizeitpark bietet Vergnügen für die ganze Familie.

Wappen der Gemeinde Aibl

Die Gemeinde Aibl liegt in der südlichen Weststeiermark im Bezirk Deutschlandsberg. Die am Fuße der Koralpe an der österreichischen Grenze zu Slowenien gelegene Gemeinde Aibl hat zirka 1500 Einwohner und eine Fläche von rund 41 Quadratkilometern. Aibl, auf rund 470 Meter Seehöhe gelegen, Der Kernölanbau prägt das Bild von Aibl ebenso wie die Schilcherproduktion oder die Kastanienbäume. Das Ortszentrum der Gemeinde Aibl ist eine Sehenswürdigkeit an sich, ebenso der Naturstein Hadernigg und der Wasserfall in der Nähe von Rajok in Hadernigg.

Wappen der Marktgemeinde Eibiswald

Eine weitere Sehenswürdigkeit stellt die bereits erwähnte Nachbargemeinde Eibiswald dar. Eibiswald ist ein Teil des weststeirischen Saggautals am Kreuzpunkt der Südsteirische Grenzstraße und der Radlpass Bundesstraße. Die Marktgemeinde Eibsiwald gilt als Zentrum dieser Region und wurde nachhaltig von Hans Kloepfer, dem heimischen, aber über die Grenzen hinaus bekannten Heimatdichter beeinflusst. Als historisch gewachsener Ort besticht Eibiswald auch durch seine Bürgerhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Lerchhaus Eibiswald

Das größte und älteste unter den Bürgerhäusern ist das Lerchhaus mit dem Schilcherkeller. Es dient der kulturellen Kommunikation der Menschen dieser Region und ihren Gästen. Der Markt Eibiswald ist einer der wenigen Ortschaften, die noch ein Lichtspielhaus, also ein Kino, besitzt. Weitere Freizeitmöglichkeiten sind „Themenwege in unterschiedlichen Längen", das Kloepfer- und Heimatmuseum, das ÖAV-Weitwandermuseum, ein Sportstudio, Radwege und das Erlebnisbad. Eibiswald ist als Zentrum einer Region anzusehen, der insgesamt 11 Gemeinden angehören. Die Region trägt den Namen Erlebnis - und Erholungsland Südweststeiermark.

Kloepfer- und Heimatmuseum

Klöpfermuseum Eibiswald

Das Museum zählt in über acht Räumen mehr als 1200 Exponate. Ein Raum ist dem Gedenken an Hans Kloepfer gewidmet und enthält neben seinem Schreibtisch, einem Kleiderständer mit Hut und Mantel vor allem Erinnerungen an sein Wirken: Auszeichnungen, Fotos, Briefwechsel mit berühmten Persönlichkeiten seiner Zeit, und seine dichterischen Werke. Eine original übertragene "Rauchkuchl" und ein "Auszugstüberl" sind Gustostückerln des Hauses, doch der Schwerpunkt der Sammlung ist altes Koralpenglas. Die Glasmacher in den Hütten um die Koralpe, die es bereits im 16. Jahrhundert gab, hinterließen Werkstücke, die uns noch heute in Erstaunen versetzen: Kobaltblaue Kelche, geschliffene Ferdinandsthaler Hochzeitsflaschen, Goldrubin-Flaschen und vieles mehr.

Pfarrkirche Maria im Dorn

Pfarrkirche Maria im Dorn Eibiswald

Die Pfarrkirche Maria im Dorn in Eibiswald wurde 1170 erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche wurde im gotischen Stil erbaut und hat einen romanischen Kern. 1678 wurde die Kirche barock erweitert. Bekannt wurde die Kirche im 18. Jahrhundert als Wallfahrtskirche. Früher gab es in der Gemeinde über fünf Filialkirchen, heute steht nur mehr noch jene, die dem heiligen Antonius dem Einsiedler am Radlpass geweiht wurde. Zudem zieren fünf Messkapellen das Gemeindegebiet.

Buschenschänke

Jause beim Buschenschank Garber

Ein fester Bestandteil der Region sind die unzähligen Buschenschänke, in denen man die Seele bei einem Glas Schilcher und einer Brettljause so richtig baumeln lassen kann. In den zahlreichen Buschenschänken in der Region um Aibl kann man die Qualität des Schilcherweines ebenso kosten wie die Speisen mit dem berühmten Kürbiskernöl. Der Buschenschank Garber (www.buschenschank-garber.at) ist beispielsweise vom Bachseppl aus zu Fuß in einer halben Stunde erreichbar.

Grenzenloses Wandern "Zwischen Kirchen und Linden"

Kirchen-Linde-Weg Logo

Im Rahmen des "Grenzpanoramaweges" wurde 1999 auch der "Kirchen-Linden-Weg" in St. Lorenzen ob Eibiswald eröffnet. Die Wanderer können zwischen den drei österreichischen Kirchen "St. Anton am Radlpaß", "St. Leonhard in der Eben" und "St. Lorenzen" einerseits, und den drei slowenischen Kirchen "Hl. Drei König", "St. Primon" und "St. Bartholomä" andererseits, die Schönheit und Eigenartigkeit der südweststeirischen Landschaft und des Drautales genießen. Neben den Kirchen und Linden wurden auch die Themen Sagen, Mühlen, die Grenzziehung und das Klöppeln gemeinsam mit unseren südlichen Nachbarn aufgearbeitet. Diese wesentlichen Einblicke in die Kultur, das Brauchtum und die sakrale Kunst der Regionsbewohner diesseits und jenseits der Grenze werden dem Wanderer in entsprechender Form entlang des Wanderweges vermittelt.

Unterwegs am Kirchen Linden Weg

Bei einer Jause die ausgezeichnete Aussicht in die Süd- und Weststeiermark bis ins Grazer Becken und vom Drautal bis zu den Steiner-Alpen genießen. Die Überschreitung der Staatsgrenze in der freien Natur wird durch das "Abkommen Grenzpanormaweg" ermöglicht. Es bedarf lediglich der Mitnahme eines Reisedokumentes unter Einhaltung der markierten Wanderwege. Auch Drittstaatsangehörige, die kein Visum für Österreich und Slowenien brauchen, können im Rahmen des "Kirchen-Linden-Weges" wandern.

Grenzüberschreitendes Angelvergnügen

Grenzenlos Fischen

Vor mittlerweile fünfeinhalb Jahren wurde das Projekt "Grenzenlos Fischen" - mit Fischereiberechtigten in Slowenien, im Lavanttal und der Region – gestartet. Unter dem Motto “Grenzenlos Fischen” werden Angelerlebnisse an verschiedenen Gewässertypen im Ländereck Steiermark, Kärnten und Slowenien angeboten. Neben den Zusatzangeboten an den einzelnen Gewässern, werden allen Angelfreunden regelmäßig Kurse und Schulungen angeboten. Die aktuellen Kurse und voraussichtlichen Kurstermine werden jeweils auf der Homepage www.grenzenlos-fischen.at angeboten.